Fragt man mal, welche Assoziationen die meisten Menschen mit dem Meer verbinden, kommt neben Baden, Urlaub, Tauchen, Fische, Schiffe, Wellen, Inseln, Schwimmen, Strand und Wind auch immer die Sonne. Und eng mit der Sonne verbunden sind auch immer der Sonnenbrand und folglich auch der Sonnenschutz.
Das Wasser bietet beim Baden zwar immer reichlich Erfrischung und Abkühlung, doch leider keinen Schutz vor schädlichen UV-Strahlen. Sie können also beim Tauchen ohne Anzug ebenso einen Sonnenbrand erleiden wie außerhalb des Wassers, wo man sich wenigstens unter einem Sonnensegel oder einer Markise ein schattiges Plätzchen suchen kann. Deshalb sollte die Haut vor dem Baden gut mit Sonnencreme mit einem hohen UV-Schutz eingecremt werden, ganz egal ob man sich über oder unter dem Wasser aufhält.
Wachsen am Strand keine Schatten spendenden Palmen oder andere Bäume, ist ein Sonnenschirm die gängigste Art des Sonnenschutzes am Strand. Aber auch, wenn man etwas unvorbereitet an den Strand geht, kann man sich im Bedarfsfall auch aus einem großen Badehandtuch selbst ein kleines Sonnensegel bauen. Zwei starke Stöcke in den Sand gesteckt und das Handtuch darüber gelegt, und schon hat man einen Schatten, groß genug für den Kopf oder die Getränketasche.
So haben sich schon früher Seefahrer oder Fischer aus Tüchern kleine Sonnensegel gebaut. Später hat man daraus Markisen entwickelt, die den Vorteil haben, dass man sie auf die Größe des gewünschten Schattens einstellen kann und im Bedarfsfall, z. B. bei starkem Wind, wieder ganz einfahren konnte. Markisen prägen deshalb das Straßen- und Strandbild vieler Urlaubsorte am Meer und sie werden zum Teil auch als variabler Sonnenschutz auf größeren Boten verwendet.